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Schmidt Kunstauktionen Dresden - 28. Kunstauktion – 04. Juni 2011 Nachricht

Schmidt Kunstauktionen Dresden - 28. Kunstauktion – 04. Juni 2011

Kurz vor dem Pfingstfest lädt unser Haus zur Sommerauktion mit bildender Kunst und Kunstgewerbe des 17. bis 21. Jahrhunderts, angereichert durch eine feine Auswahl an historischem Glas und Schmuck, Porzellan, Zinn und Klassikern des modernen Designs.

Auch diesmal können wir den Sammlern alter Meister ein besonderes Stück anbieten: ein „Heiliger Sebastian“ aus dem Umkreis des niederländischen Caravaggisten Gerrit van Honthorst. Das mit 1.800 € im Limit aufzurufende Gemälde ist eine zeitgenössische Ausführung des in der Londoner National Gallery befindlichen Werks van Honthorsts. Es zeigt in scharfer Hell-Dunkel-Kontrastierung den von Pfeilen durchbohrten Heiligen in gebeugter, sitzender Haltung an einen Baumstamm gefesselt. Hier brach van Honthorst mit der bis dato üblichen Darstellung in stehender Haltung und schuf einen neuen Typus, der gleichsam eine Verstärkung des Leidensschmerzes als auch eine Betonung der skulpturalen Schönheit des Körpers bedeutete.

Aus dem breiten Angebot der Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts seien Christian Friedrich Gilles kleine Landschaft „Johnsdorf“ von 1846 (Limit 5.000 €), Henri Bivas „Waldquelle im Frühjahr“ (Limit 3.000 €) und Wilhelm Claudius’ „Sächsisches Interieur“ (Limit 1.200 €) hervorgehoben. Dominieren bei Gille die erdigen Töne, die ihn in die Nähe des Franzosen Corot rücken lassen, ist das Waldstück des Pariser Salonmalers Biva ganz auf Lichteffekte und Reflexionen angelegt, was die diffuse und stimmungsvolle Atmosphäre der Claudius-Interieurs vorweg nimmt.

Die Moderne und ihre Nachfolger wird durch namhafte Künstler wie Pol Cassel, Hermann Glöckner, Max Schwimmer, Hans Szym und Georg Wrba vertreten sein. Die großformatigen „Kurischen Wanderdünen“ von Georg Gelbke stimmen auf den Sommer ein und werden mit 2.700 € im Limit zum Aufruf kommen; Alice Sommers „Sommerliche Parklandschaft“ aus den 1920er Jahren verrät in Farb- und Lichtspiel noch den Einfluß des Lehrers Max Feldbauer und startet bei 1.400 €.

Die Sektion der (druck-)graphischen Arbeiten wird durch zwei äußerst seltene Werke angeführt: einem der in Weimar tätigen britischen Künstlerin Eliza Gore zugeschriebenen und aus einer namhaften Dresdner Sammlung stammenden Aquarell des „Sybillentempels in Tivoli“ aus der Zeit um 1793 (Limit 1.000 €) und einem Skizzenbuch des Tierplastikers August Gaul aus der Zeit um 1918. Liegt der Arbeit von Eliza Gore noch die klare Empfindsamkeit der Weimarer Klassik zugrunde, so beweisen die Skizzen Gauls eine fast virtuose Beherrschung der freien Linie. Löwen, Pumas, Affen, Pelikane und Bisons sind oft nicht mehr als Andeutung und doch finden sich in ihnen unverwechselbare Charakteristika in Haltung und Form, die das ausgezeichnete zeichnerische Talent und die genaue Beobachtungsgabe Gauls belegen.

Im Bereich der Skulpturen dürfen wir die Pietà eines wohl rheinischen Meisters aus dem frühen 14. Jahrhundert zum Aufruf bringen, die durch ihre Klarheit und Strenge besticht. Obgleich Komposition und Haltung mit der berühmten Pietà Roettgen im Rheinischen Landesmuseum Bonn durchaus vergleichbar ist, so ist die bei uns für 15.000 € zum Aufruf kommende Ausführung deutlich weniger emphatisch, zeugt sie doch durch ein differenzierteres Minenspiel der inneren Einkehr von Trauer und Verlust. Im scharfen Kontrast dazu steht der skulpturale Tisch „Traccia“ der surrealistischen Künstlerin Meret Oppenheim – eine goldgefaßte, eiförmige Tischplatte mit Vogelspuren auf bronzegegossenem Vogelstandbein. Hier kommt eine späte Ausführung nach 1971 zum Limit von 2.200 € zum Aufruf.

Für Porzellan-Sammler dürfte das „Sitzende Kind mit Bilderbuch“ von Julius Konrad Hentschel für Meissen einen Anreiz darstellen, mitzubieten (Limit 1.400 €); Liebhaber alten Schmucks finden vielleicht an dem „Eleganten Armreif mit Smaragden und Diamanten“ der Zeit um 1900 Interesse (Limit 2.950 €).

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