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Rückblick auf die 84. Kunst & Antiquitäten München vom 14. bis 22. Mai 2011 - Qualität zählt Nachricht

Rückblick auf die 84. Kunst & Antiquitäten München vom 14. bis 22. Mai 2011 - Qualität zählt

Der „Nockherberg“, Süddeutschlands größte und traditionsreichste Regionalmesse für Kunst und Antiquitäten mit mehr als 60 Ausstellern, hat sich erneut als Magnet für Sammler und Antiquitätenliebhaber erwiesen. Die Messe ist Sonntagabend nach zehn Tagen zu Ende gegangen. Fazit der Ausstellerin Birgit Strehler: „Qualität und moderate Preise waren die überzeugenden Argumente für zahlreiche Käufe auf der 84. Kunst & Antiquitäten München“. Mit dieser Haltung steht das Kunstkabinett Strehler aus Sindelfingen, das zahlreiche Blumen-Aquarelle aus der Zeit um 1830 von Anna Louisa Lavater, der Tochter des für seine physiognomischen Studien bekannten Schweizer Gelehrten, zu Preisen bis 1.900 Euro verkaufte, nicht allein da. Ähnliche Erfahrungen machte die Galerie Nieder aus Winterberg, die knapp unter der 10.000-Euro-Grenze eine Bleistiftzeichnung von Ernst Ludwig Kirchner mit einer Zirkus-Szenerie an einen Sammler veräußerte. Und auch die Galerie Isolde Weiss sieht den Erfolg der Messe wiederum in ihrer Bodenständigkeit. Sie verkaufte im Preisbereich von 5.000 bis 6.500 Euro zwei Akte des Münchner Malers Paul Paede, der mit seinen impressionistischen Anmutungen gerne in Beziehung zu Leo Putz gesetzt wird, während die Galerie Fichter mit Arbeiten von Hans Thoma große Resonanz erlebte und u.a. für eine Landschaftszeichnung des Maler und Grafikers im mittleren vierstelligen Bereich  einen Käufer fand. Dass auch der Nockherberg-Besucher zur Ausgabe größerer Summen bereit ist, zeigte Franz von Stucks Bronze-Figur „Tänzerin“ bei der Münchner Galerie Brigantine 1900. An der Skulptur, deren Preis im fünfstelligen Bereich  lag,  heftete bereits am ersten Messetag ein roter Punkt.

Im Möbel- und Einrichtungsbereich waren dekorative Stücke gefragt. Bei Brigitte Martini aus Landsberg fand ein Paar venezianische Eckvitrinen aus dem 18. Jahrhundert, deren Preise im unteren fünfstelligen Bereich lag, neue Besitzer. Frischen Wind brachte ein Eisenguss-Schaukelstuhl aus der Zeit um 1850 an den Stand der auf Barock und Klassizismus spezialisierten Kunsthandlung Nüdling aus Fulda. Das Objekt, das ein Musterbeispiel frühen Designs darstellt, konnte im mittleren vierstelligen Bereich veräußert werden. Zu den Klassikern zählen nach wie vor Biedermeiermöbel. Bei Axel Schlapka aus München überzeugten ein Sechser-Satz Stühle sowie ein Schreibtisch um 1830, bei dem Erstaussteller José Manuel Ladrón de Guevara aus Dresden waren es eine russische Kommode mit Messingdetails sowie eine grün gebeizte Sitzgruppe aus dem Baltikum. Die Preise lagen zwischen 6.000 und 12.000 Euro.

Im Bereich Porzellan stießen u.a. eine biedermeierliche Nymphenburger Ansichtentasse mit einem Motiv vom Tegernsee und eine Tasse der Den Haagschen Manufaktur Rozenburg aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts auf Interesse – beide um 4.000 Euro. Dem Image der Kunst & Antiquitäten München, eine Messe im Spannungsfeld von Hochwertigem und Kuriosem zu sein, kamen zahlreiche Aussteller wie die Wunderkammer Peter Wachholz, der auf sakrale Plastiken und ausgewähltem bürgerlichen Alltagsgut konzentrierende Herold Neupert oder Roderich Pachmann mit seinem Repertoire vom gotischen Schrank bis zum frühbarocken Michel-Mann-Kästchen aus Nürnberg nach. Eine Trouvaille für jeden Sammler ausgefallener Stücke war bei ihm das detailreiche Modell einer venezianischen Gondel aus dem 19. Jahrhundert, das preislich der oben erwähnten Zeichnung von Kirchner nicht nachstand.

Von den Besuchern wird die Kunst & Antiquitäten im Herzen Münchens nach wie vor wegen ihres breiten Angebots geschätzt, von den Ausstellern wird sie als attraktiver Marktplatz gesehen. Viele der Neuausteller haben bereits ihr Interesse an der kommenden, der 85. Kunst & Antiquitäten bekundet, die in der letzen Oktoberwoche 2011 stattfinden wird.

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